AKTUELLES
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Westernreiten als Beruf
Zum Ausbildungsjahr 2010 werden der Beruf des Pferdewirts, des Revierjägers und des Molkereifachmanns reformiert. Pferdewirte können sich künftig neben den bisherigen Fachrichtungen Reiten, Pferdezucht und Pferderennen auch auf die Gebiete Pferdeservice und -haltung sowie Western- und Gangreiten spezialisieren. Für Revierjäger steht in diesem Jahr erstmals der Bereich Öffentlichkeitsarbeit auf dem Lehrplan. Das bedeutet: Sie lernen, der Bevölkerung durch Führungen und andere Veranstaltungen den Wald und das in ihm lebende Wild näher zu bringen. Der bisherige Molkereifachmann wird in Milchtechnologe umbenannt.
Weitere aktuelle Berufe findest du unter BERUFE & BRANCHEN
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Unternehmen fürchten Fachkräftemangel
Wirtschaftsverbände erwarten, dass es künftig für Unternehmen schwieriger wird, qualifiziertes Personal zu finden. „Den Betrieben droht ein erheblicher Fachkräftemangel“, sagte Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handwerkskammertags (DIHK) kürzlich dem Magazin Handelsblatt. Aus diesem Grund sei es „ein Skandal“, dass jährlich rund acht Prozent der Schüler die Schule ohne Abschluss verlassen. Obwohl auf dem Ausbildungsmarkt Bewerber dringend gesucht seien, hätten Schulabbrecher weiterhin kaum eine Chance auf eine Lehrstelle.
Bewerbungstipps und mehr findest du unter RATGEBER BEWERBUNG
Deutscher Bildungsserver twittert
In der Kürze liegt die Würze – bei Twitter gibt es jetzt auch knappe News rund um die Themen Schule, Bildung und Ausbildung. Seit vergangenem November unterhält der Deutsche Bildungsserver auf dem Portal für Kurznachrichten unter http://twitter.com/DBS_20 einen eigenen Account.
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Traumjob für Fans von Google Earth
Zum Ausbildungsjahr 2010 gibt es einen neuen Beruf: den Geomatiker. Er beschäftigt sich mit Karten und Landschaften und arbeitet vorwiegend in der öffentlichen Verwaltung. Die Ausbildung vereint Elemente aus den Lehrplänen für Kartografen und Vermessungstechniker, stützt sich dabei aber besonders auf neue Technologien wie Satelliten- und Luftbilder. Wer gern in Atlanten stöbert, auf Google Earth surft und eine Schwäche für Navis hat, sollte sich das Berufsbild des Geomatikers einmal näher anschauen.
Infos rund um den Auslandsaufenthalt findest du unter NÜTZLICHE LINKS
Bewerbermangel trotz Wirtschaftskrise
Schulabgänger können aufatmen: Der Ausbildungsmarkt ist von der Wirtschaftskrise nicht betroffen. Laut Bundesagentur für Arbeit waren im vergangenen Herbst bundesweit nur rund 9.600 Absolventen ohne Anstellung – das sind 34 Prozent weniger als im Vorjahr. Das ist der niedrigste Stand seit zehn Jahren. Unbesetzt blieben dagegen 17.300 Lehrstellen, so dass insgesamt, ebenso wie schon in 2008, ein Bewerbermangel zu verzeichnen war. Grund dafür sind die rückläufigen Geburten in Deutschland – weil es immer weniger Kinder gibt, sinkt auch die Zahl der Schulabgänger. Die Folge: Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt.
Weitere Infos zum Thema in unserem Artikel Keine Angst vor der (beruflichen) Zukunft
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Buch meets Internet
Der Traditionsberuf des Buchhändlers bekommt einen neuen Lehrplan. Ab September 2010 werden sich die Auszubildenden voraussichtlich mit dem Verkauf von Büchern über Internet beschäftigen, können zwischen den Spezialgebieten Antiquariat, Verlag und Sortiment wählen und lernen projektbezogenes Arbeiten wie zum Beispiel das Planen von Veranstaltungen wie Autorenlesungen oder die Teilnahme an einer Buchmesse.
Weitere aktuelle Berufe findest du unter BERUFE & BRANCHEN
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Banker und Finanzexperten von Stellenabbau verschont
Die Banken- und Finanzwelt hat zwar die Wirtschaftskrise verursacht – dennoch sind die Angestellten dieser Branchen bislang weitgehend von den Folgen verschont geblieben. Nach Informationen des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) ist die Arbeitslosigkeit bei den Bankern kaum angestiegen und liegt weiterhin insgesamt bei nur ein bis zwei Prozent. Auch bei den Versicherungsfachleuten sind nach Angaben des Instituts bislang kaum Einbrüche am Arbeitsmarkt zu beobachten.
Mehr über die Welt der Banken und Finanzen in unserem Special Mäuse, Kröten, Bären und Bullen
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Weniger Azubis übernommen
Wer eine Ausbildung beginnt, sollte sich frühzeitig darum kümmern, wie es nach dem Abschluss weiter geht. Aufgrund der Wirtschaftskrise wurde in 2009 nur einer von drei Lehrlingen von seinem Ausbildungsbetrieb übernommen. Dies berichtete der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) unter Berufung auf eine hauseigene Studie. Die Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen bis 25 Jahren ist aus diesem Grund der Bundesagentur für Arbeit zufolge um rund zwölf Prozent gestiegen.
Welche Berufe sicher sind, erfährtst du in inserem Artikel Wirtschaftskrise? Nicht mit mir
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Mehr Geld für Bildung
In Bildung, Forschung und Wissenschaft soll künftig mehr Geld fließen, wünschen sich Bund und Länder. Bis 2015 sollen zehn Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) für diese Zwecke ausgegeben werden. So weit sind Staat und Wirtschaft von diesem ehrgeizigen Ziel gar nicht entfernt: In 2007 haben Unternehmen und öffentliche Institutionen in Bildung, Forschung und Wissenschaft mit knapp 204 Milliarden Euro rund 8,4 Prozent des BIPs investiert.
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Gute Chancen bei Pharma, Energie und Handel
Während die Stellenausschreibungen für Hochschulabsolventen im vergangenen Jahr insgesamt zurückgegangen sind, blieb die Zahl der Jobangebote für Berufsanfänger in der Pharma- und Energiebranche sowie im Handel trotz der Wirtschaftskrise in etwa gleich. Die Jobangebote für junge Ingenieure und Informatiker sind dagegen weniger geworden. Das berichtet die Zeitschrift „Junge Karriere“ unter Berufung auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit in ihrer Dezemberausgabe.
Unser Special zu Jobs in der Chemie- und Pharma-Branche: Auf der Suche nach dem Stein der Weisen
Unser Special zu Jobs in der Energieversorgung: Voller Energie
Unser Special zu Jobs aus dem Bereich Handel: Kaffee aus Südamerika, Schuhe aus Asien und Knäckebrot aus Schweden
Mehr Studenten, kürzere Studienzeiten
In Deutschland zieht es immer mehr junge Leute an die Hochschulen – und sie werden immer schneller mit dem Studium fertig. Das veröffentlichte das Statistische Bundesamt kürzlich in seinem Bericht „Hochschulstandort 2009“. Demnach ist die Zahl der Absolventen in den Jahren 2002 bis 2008 um knapp 50 Prozent gestiegen. Außerdem trödeln die Studenten weniger: Die durchschnittliche Dauer bis zum Abschluss ist seit dem Jahr 2000 um ein Semester gesunken – während die Studenten vor rund neun Jahren ihr Zeugnis erst nach 10,7 Semestern in Händen hielt, schaffen sie ihren Abschluss heute schon nach 9,6 Semestern. Bundesbildungsministerin Annette Schavan zeigte sich erfreut über diese Entwicklung. Der Bericht belege, dass „Deutschland ein sehr erfolgreicher Hochschulstandort“ sei, sagte sie.
Hintergründe, Internas und Erfolge der Studentenproteste 2009: Besetzte Hörsäle
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